{"id":876,"date":"2012-06-13T08:54:38","date_gmt":"2012-06-13T08:54:38","guid":{"rendered":"http:\/\/nerdizin.org\/?p=876"},"modified":"2012-06-13T08:58:39","modified_gmt":"2012-06-13T08:58:39","slug":"egoshooter-v","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/nerdizin.org\/?p=876","title":{"rendered":"Egoshooter V"},"content":{"rendered":"<p>Irgendwann bin ich auf das kostenlose <a title=\"Wolfenstein: Enemy Territory\" href=\"http:\/\/www.splashdamage.com\/wolfet\">Wolfenstein: Enemy Territory<\/a> gestossen und das Spiel hat mich lange Zeit gefesselt. In ET k\u00e4mpfen die Achsenm\u00e4chte gegen die Alliierten, der Spieler kann sich f\u00fcr eine von f\u00fcnf Klassen entscheiden: Soldat (kann schwere Waffen benutzen), Sanit\u00e4ter (kann Mitspieler heilen und sogar wiederbeleben), Funker (kann Luftschl\u00e4ge anfordern), Ingenieur (kann Minen legen und entsch\u00e4rfen und Fahrzeuge raparieren) und dem Spion (kann sich als Feind verkleiden und sich als Scharfsch\u00fctze verdingen).<\/p>\n<p>Ich habe meist den &#8222;Rambomedic&#8220; gespielt, also einen Sanit\u00e4ter der sich wie ein Berserker ins Gefecht st\u00fcrzt und sich dann selbst heilt, statt sich wie eigentlich vorgesehen um die Gesundheit seines Teams zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Das faszinierende an Wolfenstein: ET war das ausgepr\u00e4gte Teamplay und die komplexen Szenarios. In Goldrush etwa musste man in knapp bemessener Zeit zun\u00e4chst einen Panzer stehlen, diesen durch die Gassen einer kleinen Stadt man\u00f6vrieren um das Tor einer Bank aufzusprengen. Anschliessend galt es Gold aus einem Tresor zu stehlen, auf einen Laster zu verladen und damit zu fliehen. Dabei konnte die Gegenseite immer wieder die Fahrzeuge besch\u00e4digen, die der eigene Ingenieur dann wieder in Stand setzen konnte. Das war wirklich gro\u00dfartig verglichen mit den damals \u00fcblichen Spielmodi in anderen Shootern.<\/p>\n<p>Und auch sonst gab es viele witzige Dinge die man tun konnte, so konnte der Spion sich die Uniform eines gefallenen Gegners \u00fcberziehen und dann verkleidet T\u00fcren \u00f6ffnen die sonst nur der Feind aufmachen konnte um seine Kameraden hinter die gegnerischen Linien zu bringen.<\/p>\n<p>Luftschl\u00e4ge funktionierten so: der Funker warf eine Rauchgranate um den Zielpunkt zu markieren und einige Zeit sp\u00e4ter schlug dann das angeforderte Bombardement dort ein, ein Gegenspieler konnte aber zu dieser Rauchgranate laufen und diese einfach austreten &#8211; vorausgesetzt er war schnell genug, sonst wurde er von dem Luftschlag in tausend St\u00fccke gerissen. Ein echter Job f\u00fcr Helden also.<\/p>\n<p>Der Spieler konnte f\u00fcr jede Klasse Erfahrung sammeln und damit neue Fertigkeiten freischalten. Davon halte ich grunds\u00e4tzlich gar nichts, weil damit neue Spieler systematisch benachteiligt werden. Als alter Haudegen hat man mehr Munition und h\u00e4lt mehr Treffer aus als ein Neueinsteiger, in einem Duell wird man folglich immer gewinnen und das finde ich nicht besonders sportlich.<\/p>\n<p>Schwer Waffen waren auch ein Problem, denn wenn ein gewieftes Team eine strategisch wichtige Engstelle massiv und ohne Unterlass bombardiert kann die Gegenseite kaum etwas dagegen ausrichten. Das gleiche Problem hat mich auch bei Battlefield 3 gest\u00f6rt: ein enger Gang und auf beiden Seiten lauert ein Gr\u00fcppchen K\u00e4mpfer mit Panzerf\u00e4usten und blockiert den Weg mit Sperrfeuer. Das nimmt dem Spiel jegliche Dynamik.<\/p>\n<p>Wer Wolfenstein: ET verpasst hat, sollte sich zumindest Brink einmal n\u00e4her ansehen &#8211; doch dazu sp\u00e4ter mehr. Hier noch der gro\u00dfartige Enemy Territory Song :-)<\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Sw3T7gXOh60<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwann bin ich auf das kostenlose Wolfenstein: Enemy Territory gestossen und das Spiel hat mich lange Zeit gefesselt. 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