Star Trek TNG Staffel 4

Die 4. Staffel war bislang die schlechteste, es waren einfach wenige Folgen dabei mit interessanten Geschichten. Stattdessen lag der Seifenoper Anteil deutlich über meiner Toleranzgrenze, der Tiefpunkt war dass Worff jetzt einen Sohn hat, der aber glücklicherweise erst mal nicht mehr vorkommt.

Devil’s Due, die Episode #13 fand ich gut. Es ging um eine Hochstaplerin die sich für eine Gottheit ausgab. Und gleich danach #14, in der die Enterprise einen Planeten entdeckt mit Bewohnern die lieber unentdeckt bleiben wollen und zu diesem Zweck die Gedächtnisse der Besatzung manipulieren als hätte das Ereignis nicht stattgefunden. Allerdings finden sich zahlreiche Hinweise auf diese Manipulation, was den detektivischen Eifer der Sternenfahrer anstachelt und zur erneuten Entdeckung des Planeten führt. Und dann gleich die nächste herausragende Folge, #15 in der der Erstkontakt mit einem Volk gründlich in die Hose geht und man beschliesst erst einige Jahre ins Land gehen zu lassen bevor man einen erneuten Versuch unternimmt. Aber danach fiel die Qualität der Geschichten wieder merklich ab.

Allerdings muss ich sagen, dass gerade während ich eine fiese Grippe auskurierte Star Trek und damit auch die seichten Folgen gerade recht waren, weil sie so unaufgeregt dahinplätschern. Grundsätzlich bin ich kein echter Fan der Serie, ich schau mir das hauptsächlich an weil es Pflichtprogramm für Nerds ist. Meistens langweile ich mich nach der Hälfte einer Folge so sehr dass ich den Rest am nächsten Tag fertig schaue.

Pinselbedarf bei Lidl

Kurze Durchsage: heute gibt es bei Lidl allerlei Künstlerbedarf zu unfassbar günstigen Preisen: Acrylfarben, Aquarellfarben, Ölfarben und Pastellkreide pro Set für 2 Euro. Und 5 Leinwände für einen Zehner. Das ist schon extrem billig, hoffentlich ist noch genug da wenn ich das Zeug nacher säckeweise rausschleppe :-)

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Time Vault

Und wieder eine skurrile Geschäftsidee: man könnte eine Firma (zB. „The Time Vault“) gründen die ein monatliches Budget für limitierte Sammelartikel ausgibt, diese hortet und nach einer gewissen Zeitspanne wieder verhökert.

Also beispielsweise Vinylplatten, CDs mit aufwändigen Digipacks, Spielfiguren, Sammelkartendisplays, Paninibildchentüten, Comics und dergleichen Dinge mehr. Wichtig ist lediglich dass die Artikel limitiert sind. Diese lagert man irgendwo günstig ein und nach genau 10 Jahren wird das Sammelgut versteigert. Ich denke die Rendite könnte sich durchaus sehen lassen, denn Sammler wird es immer geben und orginalverpackte Ware aus der Vergangenheit ist ein rares Gut. Zudem ist man gegen Inflation und ähnliche Währungskalamitäten gefeit.

Wie immer gilt: wer mit der Idee reich und sexy wird, darf mir gerne ein Bier spendieren :-)

Black Mandel

Im zweiten Teil der Krimireihe um die beiden ehemaligen Musikredakteuere Sigi Singer und Max Mandel verschlägt es das Ermittlerduo ins dunkle Norwegen, die Heimstätte des Black Metal. Eigentlich wollten sie bloss ein Konzert der wiedervereinigten Kultband Dark Reich besuchen, doch dann verschwindet deren Sänger spurlos und die Detektive werden in eine düstere Geschichte hineingezogen. Es geht um bizarre Künstlernamen, Kirchenbrände und Pandagesichtsbemalungen. Black Metal eben.

Der Roman ist äusserst unterhaltsam und hat mir nicht zuletzt wegen dem Schwermetallbezug noch besser gefallen als das Debutwerk. Sehr empfehlenswert, vor allem wenn man ein wenig mit der Geschichte des nordischen Schwarzmetalls vertraut ist.

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Barilla Pasta Sammeln

Ich sammle ja gerne Dinge. Leider nehmen Sammlungen üblicherweise Platz in der Wohnung ein, was man spätestens bei einem Umzug bereut und zu allem Überfluss belasten sie in der Regel auch den Geldbeutel. Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen dass Barilla ihre Pastakollektion durchnummeriert hat und sich damit vortrefflich zum Sammeln eignet. Meine Barilla Pasta Sammlung besteht nur aus einer Liste aller Nudeln die ich bereits verschlungen habe, wenn ich beim Einkaufen bin schau ich dann immer nach ob der Händler eine Packung feilbietet die mir in meiner Sammlung noch fehlt und freue mich sehr wenn dieser Fall eintritt. Mittlerweile hab ich schon etwa 10% in Supermärkten erjagt und es wird schwieriger die unpolulären 90% zu ergattern. Das Schöne daran ist, dass man neue Sorten entdeckt – sonst kauft man ja immer bloss aus Gewohnheit die Spaghetti n. 5. Am Schlimmsten waren bislang die Maccheronchini n. 10, das sind sperrige röhrenartige Nudeln, schwierig zu verzehren und sie wecken Assoziationen zu Baumarktartikeln. Mein Favorit sind die Bavette n.13, eine Art flach geklopfte Spaghetti. Schmackofatzo.

Crossed #1

Wem The Walking Dead zu soft ist, der kann sich mal Crossed ansehen, ein Indy Splattercomic in dem die allseits beliebten Zombies durch sadistische Wahnsinnige ausgetauscht wurden. Über die ansteckende Krankheit, die zum Berserkertum führt und kreuzförmige Exzeme in den Gesichtern der Betroffenen verursacht erfährt man im ersten Sammelband nichts, wohl aber über die Auswirkungen wie etwa das Bedürfnis Leute mit einem abgerissenen Pferdeschniedel zu erschlagen. Die Zeichnungen sind bestenfalls durchschnittlich und sehr explizit mit der Tendenz zu ekelhaft, die Handlung wirkt etwas planlos. Trotzdem ist Crossed recht unterhaltsam aber vom Gefühl beim Lesen her etwa so wie wenn man einen Autounfall begafft, man möchte sich danach ausgiebig duschen. Splatterfans könnte das Comic gefallen, der Rest kann es getrost ignorieren.

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Thunderstone

Wenn man gemein ist, kann man Thunderstone als dreiste Kopie des erfolgreichen Kartenspiels Dominion bezeichnen. Der Grundmechanismus ist der gleiche, also dass man im Verlauf des Spiels sein Kartendeck optimiert um am Schluss mit möglichst vielen Siegpunkten zu gewinnen. Allerdings gefällt mir das Thema bei Thunderstone besser: der Spieler übernimmt das Kommando über eine Heldengruppe und begibt sich in einen Dungeon auf der Suche nach dem legendären Donnerstein. Grob gesagt kann man in seiner Runde entweder ein Monster bekämpfen oder neue Karten im Dorf erwerben um damit besser Monster bekämpfen zu können.

Die Karten sind ansprechend gestaltet aber wie bei komplexen Kartenspielen üblich nimmt das Sortieren und Sortiert halten des Ganzen beträchtliche Zeit in Anspruch. Wenn man mehrere Partien an einem Abend spielen will muss man schon einige Zeit damit verbringen Ordnung zu halten. Interaktion zwischen den Spielern findet so gut wie gar nicht statt, man kann lediglich einen Kartenstapel leerkaufen und die Karte damit anderen verweigern. Allerdings haben wir bislang nur das Basisspiel verwendet, eventuell gibt es in den Erweiterungen Karten mit denen man direkter auf seine Konkurrenten einwirken kann. Ausserdem war bei uns der Spielablauf recht statisch, die ersten Runden verbringt man im Dorf mit Kartenkauf und Deckoptimierung und dann gibt es keine guten Karten mehr zu kaufen und man kämpft mehr oder weniger erfolgreich im Dungeon oder setzt eine Runde aus wenn man eine schlechte Hand gezogen hat. Trotzdem macht Thunderstone Spass und ich denke die erste Erweiterung werde ich mir in jedem Fall noch zulegen.

Freedom ™

Freedom ™ ist der zweite Teil von Daemon und spinnt die Geschichte um das Darknet und Sobols Dämon weiter. Ich fand das Buch nicht ganz so interessant wie den Vorgänger, hauptsächlich weil die besten Ideen schon verbraucht waren. Oder anders ausgedrückt war es mir zuviel Action und zuwenig Gedankenfutter. Wer den ersten Teil gelesen hat und ihn gut fand, kommt um die Fortsetzung eigentlich nicht herum – man will ja schliesslich wissen welches Ende die Geschichte nimmt.

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