Yellow & Green

Ich habe mal wieder ein Album gefunden an dem ich mich nicht satthören kann, die Rede ist von Yellow & Green von Baroness. Geboten wird entspannte Stromgitarrenmusik, hypnotisierend, melancholisch und psychedelisch. Baroness klingen ein bisschen wie eine relaxtere Version von Mastodon, mit wunderschönen Melodien und gänsehauterzeugenden Harmonien. Herrlich.

Yellow & Green gibt es auch als Doppelvinyl in eben den beiden Farben, da wünschte ich mir fast Plattensammler zu sein.

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Stormtrooper

An dem Stormtrooper hab ich recht lang rumgepinselt, auch wenn man es vielleicht nicht sieht. Das Dunkelgrau ist ein bisschen zu dunkel, aber irgendwas ist ja immer.

Die Opalverschwörung

Die Opalverschwörung ist ein 4-Bändiges Comic von Corbeyran, Hamm und Grun, das vom Splitterverlag dankenswerterweise als Integral veröffentlicht wurde. Ich bin mittlerweile ein echter Fan dieser Gesamtausgaben weil sie zum einen günstiger sind als Einzelausgaben (hier vielleicht ein Drittel) und zum anderen kann man die Geschichte in einem Rutsch lesen ohne zwischendrin zum Regal pilgern zu müssen. Ausserdem trainiert man mit dem schieren Gewicht des Wälzers seine Unterarme ;-)

Es handelt sich um eine Abenteuergeschichte um das Vermächtnis des Nostradamus, denn dieser hat in seinen zahllosen wirren Centurien ein elementares Geheimnis verborgen. Reale Begebenheiten und historische Personen werden mit einem Hauch Phantastik zu einer spannenden Mantel- und Degenstory verwoben, die Illustrationen sind schlicht meisterhaft. Des Lesers Auge wird verwöhnt von unfassbar detailliert gemalten Schiffen und Städten über authentische Rüstungen und Kostüme bis hin zu stimmungsvollen Landschaften. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher ob ich das Ende wirklich verstanden habe, was aber ein guter Grund ist den Schinken irgendwann mal wieder in die Hand zu nehmen.

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Quarriors !

Am gestrigen Spieleabend haben wir mal wieder ein neues Spiel ausprobiert: Quarriors von Wh!zkids. Das Spiel ist ein bisschen wie Dominion mit Würfeln, statt einem Kartendeck optimiert man hier seinen Würfelpool. Ziel ist es als erster eine gewisse Anzahl an Siegpunkten zu erreichen, das geschieht indem man Kreaturen ausspielt und dafür sorgt dass diese bis zum Start der nächsten eigenen Runde überleben. Immer wenn Kreaturen ausgespielt werden, greifen sie reihum alle Recken der Mitspieler an und sorgen für natürliche Auslese. Kreaturen können mit Zaubersprüchen verstärkt werden und haben allerlei Spezialfähigkeiten, welche auf der zugehörigen Spielkarte beschrieben sind. Von diesen gibt es für jede Kreatur und jeden Zauber mehrere unterschiedliche Ausprägungen, das sorgt für Abwechslung aber auch ein bisschen Verwirrung weil sich etwa ein plündernder Goblin nicht bei jedem Spiel gleich verhält.

Mir gefällt Quarriors ausgesprochen gut, es ist quietschbunt und mit den vielen Würfeln zu hantieren macht einfach Laune. Durch die ständigen Angriffe und Zaubersprüche, von denen manche auch in der gegnerischen Runde eingesetzt werden können gibt es deutlich mehr Interaktion mit den Mitspielern als bei Dominion. Das Spielmaterial ist ok, es wird für jeden Spieler ein Würfelsackerl mitgeliefert und die Karten sind recht schick. Die Würfel allerdings sind teilweise schwer abzulesen, da hätte ich mir besseres Design gewünscht. Es gibt zum Beispiel ein Symbol, eine Spirale in deren Mitte eine Zahl steht welche angibt wieviele Würfel man aus dem Beutel nachziehen darf. Die Zahl ist so klein dass man wirklich sehr genau hinsehen muss und von der gegenüberliegenden Seite des Tisches hat man keine Chance diese zu erkennen. Der Font auf den Karten ist auch etwas unglücklich, es ist schwierig zwischen einer „1“ und einer „7“ zu unterscheiden.

Davon abgesehen ist Quarriors ein witziges Spiel und durchaus zu empfehlen. Es erlernt sich leicht und eine Partie ist in 30-45 Minuten gespielt. Für Fans gibt es zudem noch zwei Erweiterungssets mit zusätzlichen Würfeln.

The Fades

Kürzlich habe ich einen Schrieb von der GEZ bekommen mit dem Hinweis dass ich ab nächstem Jahr knapp 18 Euronen für mein neuartiges Empfangsgerät zu zahlen habe. Prinzipiell fände ich das akzeptabel wenn ich dafür Inhalte geboten bekäme die mich wirklich mitreissen. Leider ist man hierzulande offenbar ausserstande so etwas zu liefern, ganz im Gegensatz zur BBC die es immer wieder schafft hochklassige Serien zu produzieren (Sherlock, Life on Mars oder eben The Fades). Es wäre ja eine schöne Idee ein Abkommen mit den Insulanern zu schliessen, damit wir alle BBC Inhalte kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und als Gegenleistung dürfen die Briten unsere öffentlich-rechtlichen Werke konsumieren. Ich befürchte aber dass niemand wirklich Wert auf die lauwarme Kost legt die mit den Milliarden unserer Gebühren finanziert wird.

The Fades ist eine sechsteilige Phantastik/Horror Serie, im Mittelpunkt steht der Teenager Paul der apokalyptische Visionen in seinen Träumen hat und tagsüber Geister sieht, die Fades. Das sind Verstorbene die aus irgendeinem Grund nicht ins Jenseits gelangen können und damit in unserer Welt gestrandet sind. Fades können nicht mit der physischen Welt interagieren und hegen einen Groll gegen die Lebenden. Nun sieht es so aus, als ob sie einen Weg gefunden hätten in unsere Welt zu gelangen, doch zu einem sehr hohen Preis…

Schaut euch die Serie unbedingt an, ihr werdet es nicht bereuen. Schon im ersten Teil sind ein paar unfassbare Szenen zu sehen (Stuhl + Klebeband !), überlegt mal ob das in einer deutschen Produktion möglich wäre und wenn nein, warum nicht.

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Der Goon und Frankie

Gestern war mal wieder Pinseltag, diesmal war der Goon und sein fieser kleiner Sidekick Frankie dran. Irgendwie konnte ich nicht anders als die Proportionen etwas realistischer zu machen…

Star Trek TNG – Season 1

Die letzten Tage habe ich mit Fieber im Bett verbracht, das war meine erste Sommergrippe und hoffentlich auch die letzte. Jedenfalls hatte ich damit Zeit mir die erste Staffel Star Trek – The next Generation fertig anzusehen. Generell mag ich die Serie recht gern, allerdings kann ich mich fürchterlich über Details aufregen.

Der mächtige Klingonenkrieger Worf war eine herbe Enttäuschung, er verliert jeden einzelnen Kampf und tritt auch sonst vornehmlich als Witzfigur in Erscheinung. Beste Szene: eine Frau die gerade aus dem Tiefgefrierschlaf erwacht fällt in Ohnmacht als sie ihn erblickt und sein Gesichtsausdruck dabei ist einfach unfassbar komisch.

Mir ist klar, dass das Beamen nur eine Verlegenheitslösung ist damit man nicht ständig Leute mit kleinen Transportschiffen von der Enterprise zur Planetenoberfläche bringen muss, aber etwas konsistenter hätte man das schon handhaben können. Braucht man nun einen Transporterraum an der Quelle oder am Ziel oder bloss irgendwo ? Die absurdeste Szene war als sie einen Verletzten von der Oberfläche auf die Krankenstation gebeamt haben, aber nicht auf eine Liege sondern auf den Boden und dann heben sie ihn einfach wie einen Kartoffelsack auf das Bett, ohne zu wissen was ihm fehlt. Hätte ja eine Rückenverletzung sein können und warum den Patienten nicht gleich auf das Bett beamen ? Plausibler wäre die ganze Teleportiererei wenn man bei Quelle und Ziel je eine Apparatur bräuchte, zivilisierte Planeten haben so etwas standardmässig und wenn nicht wird einfach ein Modul als Gegenstelle auf den Planeten fallen gelassen.

Die Handphaser sind auch ein Designdesaster, eine Handschlaufe wie bei der Wii wäre das Mindeste um die Waffen alltagstauglich zu machen. Was vollkommen fehlt ist eine Zielvorrichtung, wenn schon alle aus der Hüfte feuern hätte man wenigstens einen Laserstrahl zum Anvisieren einbauen können.

Es gab natürlich auch Nebensächlichkeiten die mich sehr erfreut haben, wie die Bettdecken die bloss dünne beschichtete Folien sind. Oder das Crossdressing: man sieht öfter männliches Personal im Hintergrund mit Miniröcken bekleidet durch die Gänge wandeln. Das Design der Räume, des Mobiliars und der Kostüme ist wirklich sehr gelungen denn so sieht es noch immer in keiner Wohnung aus die ich kenne und ich mag tatsächlich die meisten Charaktere. Bis auf Jar Jar Binks, äh Wesley Crusher.

Ausserdem ist mir aufgefallen, dass niemand auf der Enterprise übergewichtig ist. Ich bin mir nicht sicher ob ich das jetzt gut oder schlecht finden soll.