{"id":3593,"date":"2017-12-28T10:28:06","date_gmt":"2017-12-28T10:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/nerdizin.org\/?p=3593"},"modified":"2017-12-28T10:28:06","modified_gmt":"2017-12-28T10:28:06","slug":"top-10-alben-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nerdizin.org\/?p=3593","title":{"rendered":"Top 10 Alben 2017"},"content":{"rendered":"<p><strong>1 Dragonforce &#8211; Reaching into Infinity<\/strong><\/p>\n<p>Powermetal ist jetzt nicht gerade mein Lieblingsgenre, genau genommen gef\u00e4llt mir ausser Helloween (bis Keeper II) und Blind Guardian (bis Somewhere far Beyond) nicht so richtig viel aus der Ecke. Doch dieses Jahr habe ich Dragonforce f\u00fcr mich entdeckt, ich kannte die Band nat\u00fcrlich schon vorher, konnte mich aber mit den teils recht naiven Melodien nicht so richtig anfreunden. Bei <em>Reaching into Infinity<\/em> hat sich das komplett gewandelt: es ist etwas d\u00fcsterer und nicht mehr so vorhersehbar, dabei instrumental auf h\u00f6chstem Niveau und die Stimme des S\u00e4ngers mag ich auch. Ein wahrlich gro\u00dfartiges Album mit Ausfl\u00fcgen in Thrash, Death und klassischem Heavy Metal, lediglich die Ballade fand ich mau. Und\u00a0<em>Astral Empire<\/em> ist vielleicht der beste Powermetal Song aller Zeiten. Wundervoll.<\/p>\n<p><strong>2 Dool &#8211; Here Now, Then There<\/strong><\/p>\n<p>Wundersch\u00f6ner vertr\u00e4umter D\u00fcsterrock aus den \u00dcberresten von The Devil&#8217;s Blood, ausladend und virtuos zelebriert.<\/p>\n<p><strong>3 Sorcerer &#8211; The Crowning of the Fire King<\/strong><\/p>\n<p>Ein Epic Doom Meisterwerk, erhaben und majest\u00e4tisch. Noch mag ich <em>In the Shadow of the Inverted Cross<\/em> lieber, aber das liegt vermutlich nur daran dass ich das Vorg\u00e4ngeralbum so unfassbar oft geh\u00f6rt habe. Sorcerer haben bei mir die m\u00e4chtigen Candlemass abgel\u00f6st, die auf ihren Sp\u00e4twerken leider etwas geschw\u00e4chelt haben.<\/p>\n<p><strong>4 The Procession &#8211; Doom Decimation<\/strong><\/p>\n<p>Und noch mal Epic Doom vom Feinsten, l\u00e4uft ausgesprochen geschmeidig ins Ohr ohne allzu depressive Stimmung zu verbreiten.<\/p>\n<p><strong>5 Kellermensch &#8211; Goliath<\/strong><\/p>\n<p>Goliath habe ich mir neben einem guten Review in Visions in erster Linie des Bandnamens wegen besorgt. Den Sound zu klassifizieren ist nicht ganz einfach, es ist wohl dunkler Rock veredelt mit einem Ausnahmes\u00e4nger, ein bisschen wie Nick Cave vielleicht oder gar Bruce Springsteen. Tolles Songwriting jedenfalls und ein h\u00e4ufiger Gast in meiner Playlist. Anspieltipp: Mediocre Man (bis zum Schluss h\u00f6ren).<\/p>\n<p><strong>6 Venenum &#8211; Trance of Death<\/strong><\/p>\n<p>Venenum spielen kopflastigen, abwechslungsreichen Death Metal, mal melancholisch, mal Kn\u00fcppel-aus-dem-Sack. Musik zum aufmerksam mit dem Kopfh\u00f6rer geniessen.<\/p>\n<p><strong>7 Argus &#8211; From Fields of Fire<\/strong><\/p>\n<p>Feiner Protometal f\u00fcr Freunde ausgiebigen Gitarrengedudels.<\/p>\n<p><strong>8 Ball &#8211; Ball<\/strong><\/p>\n<p>Leicht ironisch-satanistisch angehauchter, trippig-spaciger Jamrock. Wenn man mal einen unaufdringlichen Klangteppich im Hintergrund haben will, sollte man Ball auflegen.<\/p>\n<p><strong>9 Crystal Fairy &#8211;\u00a0Crystal Fairy<\/strong><\/p>\n<p>Crystal Fairy ist so eine &#8222;Supergroup&#8220; aus Melvins\/At the Drive-In\/Le Butcherettes, die Songs w\u00fcrden kaum auffallen, w\u00e4re da nicht der \u00fcberragende Gesang von Teri Gender Bender. Kauzig und interessant, aber auch ein bisserl verst\u00f6rend.<\/p>\n<p><strong>10 Mastodon &#8211; Emperor of Sand<\/strong><\/p>\n<p>Mastodon halt mit ihrem unverkennbaren Sound, deutlich zug\u00e4nglicher als auf ihren Fr\u00fchwerken aber immer noch rauh genug um ins Beuteschema zu fallen und voller fabelhafter Ohrw\u00fcrmer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1 Dragonforce &#8211; Reaching into Infinity Powermetal ist jetzt nicht gerade mein Lieblingsgenre, genau genommen gef\u00e4llt mir ausser Helloween (bis Keeper II) und Blind Guardian (bis Somewhere far Beyond) nicht so richtig viel aus der Ecke. 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