Prequelle, Never gonna die und American Fall

Hurra, ein neues Ghost Album ist da ! Leider stören mich einige Dinge an Prequelle, beispielsweise die furchtbare Disco Nummer „Dance Macabre“. Grausam, musste ich gleich löschen. Oder wie das gefällige Instrumental „Miasma“ durch abstossendes Saxophongedudel besudelt wird. Schrecklich, aber glücklicherweise schnell vorbei. „Rats“ ist dafür wirklich gut und „Pro Memoria“ einfach zauberhaft. Insgesamt kommen mir aber die Gitarren ein wenig zu kurz auf Prequelle, da heben Ghost schon deutlich besseres abgeliefert.

„Never gonna die“ von Pennywise dagegen liefert genau was man erwartet: schneidiger Melocore mit etlichen tollen Hooks und Oozing Aahs. Die Stimmung ist etwas melancholisch, vor allem bei „Good bye bad times“ und dem grandliosen „Live while you can“. Im hinteren Drittel verstecken sich noch ein paar maue Stücke, davon abgesehen: feines Album für den Sommer.

Apropos Sommeralbum, „Amercian Fall“ von Anti-Flag ist auch so eins, schon etwas älter und zahmer als der Vorgänger „American Spring“ aber nichts desto trotz vortrefflich: ein Ohrwurm jagt den nächsten, jeder Song klingt anders und einen echten Ausfall gibt es auch nicht zu beklagen. Exzellent.