Age of Sigmar, Mastodon und The Expanse

Seit einiger Zeit gibt es wieder ein neues Warhammer Fantasy Regelwerk und ich habe gerade viel Spass damit Schlachtberichte anzuschauen. Da kann man schon mal ein Wochenende dran hängen bleiben.

The Expanse hatte ich schon begeistert in Buchform gelesen und dementsprechend war meine Erwartung gegenüber der Serie auf Netflix hoch. Und enttäuscht wurde ich nicht, man hält sich an die Vorlage, die Charaktere sind spannend, die Kulissen gelungen und die Handlung packt einen auch wenn man sie schon kennt. Besonders schön fand ich die durchsichtigen Tabletts die sie da haben und auch die Magnetstiefel, die man an den Hacken zusammenknallen muss um sie einzuschalten. Ich schau mich ja derzeit nebenbei durch Deep Space Nine und der Unterschied ist schon frappierend: Star Trek wirkt dagegen ein bisserl wie ein unterfinanziertes Theaterstück.

Auf dem iPod läuft bei mir derzeit Crystal Fairy, das ist so Female-Fronted-Alternative-Post-Grunge-Irgendwas mit wuchtigen Riffs und eingängigen Songs. Wenn’s etwas ruppiger sein soll, kommt King von Fleshgod Apokalypse auf die Boxen.und Emperor of Sand, das neue Album von Mastodon läuft so geschmeidig in die Hörmuscheln dass ich es fast jeden Tag einmal auflege.

Green Blue Aetherworks Marvel (Standard)

Das Deck hier ist wirklich witzig wenn man Glück hat und mit dem Aetherworks Marvel etwas brauchbares zieht.

Green Blue Aetherworks Marvel Standard

Creatures (16)
Aethersquall Ancient
Aetherwind Basker
Decimator of the Provinces
Rogue Refiner
Servant of the Conduit
Shielded Aether Thief

Artifacts (8)
Aetherworks Marvel
Woodweaver’s Puzzleknot

Spells (8)
Glimmer of Genius
Heroic Intervention
Highspire Infusion
Imprisoned in the Moon
Lands (24)
Aether Hub
Botanical Sanctum
10 Forest
Island

Planeswalkers (4)
Nissa, Voice of Zendikar

Rewe Bete Wahl

Seit geraumer Zeit bezahle ich im Supermarkt an diesen Selbstbedienungskassen und nachdem ich über Wochen hinweg von der Maschine trainiert worden bin kann ich mich mittlerweile relativ schmerzfrei abkassieren. Man muss halt den Ritualen genügen die der Apparat vorgibt, also alle Waren auf die eine Seite stellen und ja nichts anderes dazulegen, wie eine Tasche oder so etwas. Und nach dem Scannen den Einkauf auf keinen Fall gleich Einbeuteln weil das den Geist in der Maschine sehr unglücklich macht wenn das Gewicht vorher und nachher nicht zusammenpasst. Im Zweifelsfall muss man an einer anderen Kasse noch mal von vorne anfangen während die erste Kasse freundlich aber bestimmt Befehle herüber ruft: in der Einpackstation befindet sich ein unerwarteter Artikel !

Es geht in der Regel schon schneller, aber dafür stiehlt man mit seiner Fronarbeit natürlich auch Arbeitsplätze. Da sei einem der kleine Betrug gegönnt wenn man anstelle der teuren Biobanane die Rewe Bete Wahl (sic) anklickt. Die Banane mit dem Rechtschreibfehler ist wenn man danach sucht vorne in der Schnellübersicht und natürlich nimmt man dann gleich die bevor man ewig weiter herumsucht. Bei mir hat das irgendwann dazu geführt dass ich schon bei der Auswahl der Südfrucht meiner Begierde lieber die nehme die an der Kasse leichter zu finden ist. Man ist ja dann doch ehrlich zwecks dem Karma und so.

I am Ozzy, Black Sabbath und das magische Keilkissen

Irgendwie habe ich ein Faible für Autobiographien entwickelt und nach dieser Ameisenschnief-Anekdote in The Dirt ist jene von Ozzy Osbourne ganz oben auf meiner Leseliste gelandet. Es sind schon reichlich skurrile Geschichten die der Prince of Darkness zu erzählen hat und die bekannteste, als er einer lebendigen Fledermaus den Kopf abgebissen hat ist tatsächlich eher von der harmlosen Sorte. Das Buch pendelt zwischen Schelmenroman im Rock’n’Roll Zirkus und tragischem Junkiemelodram, man wundert sich ganz wie der Autor wie zur Hölle er diesen ausschweifenden Lebensstil so lange überlebt hat. Zeitlich geht es von den Anfängen von Black Sabbath Ende der 60er bis in die 2000er mit der Osbournes  Reality TV Serie auf MTV. Äusserst vergnüglich.

Nebenbei habe ich mich durch alle Black Sabbath Alben mit Ozzy gehört und dabei etliches formidables Liedgut jenseits von Paranoid und Iron Man wiederentdeckt. Den Chorus von Gipsy finde ich beispielsweise großartig und das Riff von Sweet Leaf summe ich schon tagelang vor mich hin, dass die Musik und auch das Image nach beinahe 50 Jahren immer noch so gut funktionieren ist schon beeindruckend.

Ach und einen Tipp noch falls ihr gern im Bett lest und stundenlang am Kissen rumfrickeln müsst bis es endlich bequem ist: probiert mal so ein Keilkissen aus, das ist so ein unfassbarer Komfortgewinn, kaum zu glauben dass ich je ohne zurechtgekommen bin.

Motorized Dwarves (Standard)

Hier noch das Vehicle Deck, in der 3. Runde eine 10/11 First Strike Kreatur auf dem Feld zu haben ist schon unangenehm.

Motorized Dwarves Standard

Creatures (14)
Depala, Pilot Exemplar
Sram, Senior Edificer
Toolcraft Exemplar
Veteran Motorist

Spells (10)
Built to Smash
Burn from Within
Siege Modification
Lands (24)
Needle Spires
Inspiring Vantage
Mountain
10 Plains

Artifacts (9)
Consulate Dreadnought
Fleetwheel Cruiser
Heart of Kiran
Skysovereign, Consul Flagship
Peacewalker Colossus

Planeswalkers: (3)
Chandra, Torch of Defiance

My Life With The Spirits: The Adventures of a Modern Magician

In My Life With The Spirits lässt Lon Milo DuQuette den Leser nach einer kurzweiligen autobiographischen Einführung an seinen okkulten Ritualen teilhaben. Der Autor erzählt so eloquent und geschmeidig dass man schnell übersieht was einem da gerade berichtet wird: von magischen Handlungen mit denen Geister und Dämonen beschworen werden um daraus Vorteile zu ziehen, beispielsweise ein gestohlenens Auto wiederzuerlangen.

Einiges kann man sicherlich rational erklären, so kann Autosuggestion sicherlich dazu führen dass man eine besonders schwere Aufgabe leichter erledigt und manches Erlebnis des Autors war vielleicht einfach bloss reiner Zufall. Und trotzdem lässt das Buch selbst einen eingefleischten Skeptiker wie mich etwas ratlos zurück: was wenn an Spiritualität und Okkultismus nun doch etwas dran ist ? Das war jedenfalls sicher nicht das letzte mal dass ich etwas in der Richtung gelesen habe, denn selbst wenn man alles als Phantasie abtut, war das Buch dennoch interessant und unterhaltsam.