Straight to Dystopia

Carcosa EndtropyDie Nummer hat noch kleine Spielfehler, aber ich wollte sie unbedingt noch heute veröffentlichen weil der Titel so schön zur Einstimmung auf das neue Jahr passt: Straight to Dystopia.

In diesem Sinne: Guten Rutsch allerseits und alles Gute für’s neue Jahr !

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Pariah

Auf Dan Abnett ist einfach Verlass. Nach der Eisenhorn und der Ravenor Trilogie hat der Brite jetzt die Bequin Trilogie mit dem ersten Teil Pariah eröffnet. Es geht um die namensgebende Alizebeth Bequin, welche die Fähigkeit hat Psikräfte in ihrer näheren Umgebung zu blockieren. Diese seltene genetische Absonderlichkeit ist natürlich eine wertvolle Waffe im Kampf der Inquisition gegen die Häresie und es dauert nicht lange bis Alizebeth in den Mahlstrom zwischen dem Chaos und den einst verbündeten Inquisitoren Eisenhorn und Ravenor gerät, die mittlerweile zu Feinden geworden sind. Pariah ist wie vom Autor gewohnt ein spannender Science-Fantasy Leseschmaus, leider wird die Fortsetzung noch etwas auf sich warten lassen. Um die Zeit zu überbrücken gibt es allerdings noch Perihelion, eine Kurzgeschichte über die Rivalität der beiden Inquisitoren.

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Die Analphabetin, die rechnen konnte

Das Debutwerk von Jonas Jonasson hat mir großen Spass bereitet, da habe ich bei seinem zweiten Roman Die Analphabetin, die rechnen konnte tatsächlich gleich am Erscheinungstag zugegriffen. In dem Buch erzählt der Autor eine schelmische Geschichte über eine Südafrikanerin, die allerlei skurrile Abenteuer erlebt und dabei einige bekannte Personen aus der Zeitgeschichte trifft. Ich nehme an, der Verlag hat darauf gedrängt das Erfolgsrezept von Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand exakt zu kopieren um an dessen Erfolg anzuknüpfen. Aber wie das bei solchen Vorhaben nun mal so ist, fehlt dem Klon die Spritzigkeit des Vorgängers. Das Buch ist ganz amüsant, aber einige Details waren mir schlicht zu überdreht und allzu unglaubwürdig. Der Sturz aus dem Helikopter beispielsweise oder der Versand der Kiste. Ich denke da hat sich der gute Herr Jonasson keinen Gefallen damit getan zu versuchen das gleiche Buch erneut zu verfassen. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

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Badesalze

Ich bin ja ein großer Freund des gepflegten Vollbads und als solcher habe ich vor kurzem Badesalze für mich entdeckt. Und weil ich zudem sehr gerne Dinge sammle, habe ich mir nach und nach alle Tetesept Packerl in die Wanne geschüttet. Hier ist meine Top 3:

  • Kinderbadespass Knisterbad Dschungel Land, färbt das Badewasser in ein sattes grün, riecht angenehm beruhigend und dabei knistert und poppt es einige Minuten wie man das etwa von Magic Gum kennt. Nicht nur für Kinder ein Heidenspass :-)
  • Meeressalz Anti Stress, duftet sehr intensiv und natürlich, zusammen mit dem dunklen grün fand ich es extrem entspannend.
  • Meeressalz Entspannung, sanftes orange, riecht stark nach Zitrusfrüchten und hat mich eher belebt als zur Ruhe gebracht, aber gerade deshalb einer meiner Favoriten.

Es gibt auch noch Badesalze, die durch unterschiedlich große Salzperlen einen Farbwechseleffekt auslösen, aber das hat bei mir nicht so richtig funktioniert und meistens habe ich ja auch die Augen zu, aber die Idee finde ich lustig.

Der Hobbit: Smaugs Einöde

Gestern haben wir uns insgesamt 3.5 Stunden ins Kino gefläzt und Der Hobbit: Smaugs Einöde angeschaut und wenn ihr ein Faible für opulente Fantasyspektakel habt, solltet ihr das auch tun. Peter Jackson hat sich einige Freiheiten in der Interpretation des Buchs genommen, aber das hat mich nicht im Geringsten gestört. Der Film bietet alles was zu erwarten war: herrliche Landschaften, spektakuläre Kampfszenen (Legolas !), eine kleine Romanze, ein wenig Slapstick zwischendurch, kurz: großartiges Popcornabenteuerkino. Meine Lieblingsszene war 8 Zwerge gegen eine Spinne, herrlich. Wenn ich unbedingt ein Haar in der Suppe finden müsste, dann wäre es die Stimme von Smaug, die hörte sich in meinen Ohren zu menschlich an – ein wenig mehr zischen und fauchen hätte vielleicht nicht geschadet. Davon abgesehen war der zweite Teil des Hobbits prächtige abendfüllende Unterhaltung und ich freue mich schon sehr auf das Finale nächstes Jahr.

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Thorgal & Familie

ThorgalSonntag ist Pinseltag :-) Heute bin ich endlich mit Thorgal und seiner Familie fertig geworden, wer das Comic nicht kennt: es sind klassisch angehauchte Heldensagen mit Göttern und ein bisschen SciFi ab und an.

Ecstasy of Order: The Tetris Masters

Die Dokumentation Ecstasy of Order: The Tetris Masters zeigt den ersten Versuch in einem Wettbewerb den weltbesten Blöckchensortierer herauszufinden. Man lernt einiges über das Spiel selbst, hauptsächlich geht es aber darum die Tetris Elite darzustellen: alles waschechte Nerds und jeder etwas merkwürdig aber auf eine liebenswerte Art. Der Film ist wie schon The King of Kong Pflichtprogramm für Computerspielbegeisterte und hat mir sogar etwas besser gefallen als dieser, vor allem weil ich selbst mehr Tetris als Donkey Kong gespielt habe. Das rührende Ende fand ich dann ausgesprochen inspirierend.

Auf der oben verlinkten Seite kann man die Dokumentation für 7,50 € in unterschiedlichen Formaten herunterladen, wobei ich den Preis als zu hoch empfinde aber ich habe ihn dennoch gerne gezahlt weil ich es unterstützenswert finde wenn jemand es wagt einen Film ohne Kopierschutz zugänglich zu machen. Im Programmkino meiner Wahl hätte ich den Film für 8,50 € gesehen, für einen Download fände ich 3-4 € fair.

Dregen & Imperial State Electric

Imperial State ElectricDregen war mir irgendwie zu räudig und das 80er Gitarrenheldengehabe mit Kippe in den Saiten und Herumgespotze fand ich eher peinlich als beeindruckend, musikalisch war es aber ganz gefälliger Rock.

Nicke Andersson und seine Imperial State Electric waren dagegen übersympathisch (aus irgendeinem Grund hat mich Tobias Egge, der zweite Gitarrist an einen der Hobbits erinnert). Die Musik ist zeitloser Rock ’n‘ Roll, da fügten sich auch die 2 Stücke aus den 50er Jahren die sie nachspielten nahtlos ein ohne wie Fremdkörper zu wirken. Eigentlich war ich zu krank dafür, aber nachdem ich so von den ganzen Handyfilmern vor mir genervt war habe ich mich dann doch vor die Bühne gestellt und amtlich abgezappelt. Am besten fand ich eine Szene in der ein Mädel Nicke beim Rocken filmte und das Video dann ihrem Freund zeigte, während die Band noch spielte. Als ob das Erlebnis aus zweiter Hand interessanter wäre als das Original, aber sei’s drum: der Djinn ist aus der Flasche und lässt sich nicht mehr einfangen, meine Hoffnung ruht auf den Google Brillen, damit können die Hobbyfilmer dann alles aufzeichnen ohne ihren Mitmenschen ungebührlich auf den Geist zu gehen.

Ein Shirt habe ich mir selbstredend auch mitgenommen:

Imperial State Electric