The Magos

So wahnsinnig viel Warhammer 40k Literatur zieh mich jetzt nicht gerade rein, aber wenn es was neues von Dan Abnett gibt dann muss das selbstredend weggeschmökert werden. The Magos ist zur Hälfte eine Sammlung von Kurzgeschichten rund um die Inquisitoren Ravenor und Eisenhorn und zur anderen Hälfte ein Roman mit Letzterem. Es ist wie immer ein heftiger Ritt durch das Sci-Fantasy Universum der Space Marines und Konsorten, aber mit mehr heimlichen Rumgetue als allzu epischen Schlachten. Man kriegt halt was man erwartet wenn man ein Buch des Briten liest. Der einzige der da auch nur ansatzweise rankommt, ist Sandy Mitchell mit seiner Ciaphas Cain Serie.

Brick Headz

Vor kurzem habe ich einen von diesen Brick Headz von Lego geschenkt bekommen und ich muss sagen, die Figuren haben’s mir ziemlich angetan. Die Sets sind relativ günstig und dementsprechend schnell zusammengesteckt. Ideal wenn man am Feierabend mal Lust auf 30-45 Minuten Bastelspass hat. Es gibt die üblichen Merchandise Welten (Harry Potter, Ghostbusters, Superhelden usw.), am besten läuft mir natürlich Star Wars rein. Ich glaube am meisten gefällt mir daran dass sie ein wenig wie dreidimensionale Pixelkunstwerke aussehen. Wundervoll. Und Luke, Yoda und Leia sind auch schon angekündigt.

Star Trek

Es war ein langer Ritt, aber heute war er zu Ende: ich habe mich tatsächlich durch alle Folgen der klassischen Raumschiff Enterprise geglotzt, mir alle Next Generation reingezogen und bin mit Deep Space 9 durch. Und ich muss sagen, es waren relativ wenig wirklich schlechte Episoden darunter. Ausserdem ist William Shatner ein besserer Schauspieler als gemeinhin behauptet wird. Die Serie die mir am besten gefallen hat ist TNG, hauptsächlich Captain Picards wegen dessen besonnene Art einfach besser zu einem Kapitän passt als die von Kirk, der Aliens entweder vermöbelt oder sie verführt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie es weitergeht. Voyager werde ich wohl überspringen, mir ist Janeway einfach zu spröde und von Discovery habe ich nicht viel gutes gehört bislang. Dann vielleicht doch diese Enterprise Nummer, mal schaun.

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Lego Star Wars Adventskalender

Die letzten beiden Jahre hatte ich mir den Drei Fragezeichen Adventskalender von Kosmos rausgelassen, aber nachdem letzes Jahr praktisch nur fader Firlefanz drin war, sollte es dieses Jahr etwas anderes sein. Meine Wahl fiel auf den Star Wars Kalender von Lego (es ist unglaublich wie viele es mittlerweile gibt, in einem kann man sogar ein komplettes ferngesteuertes Auto bekommen). Vom Inhalt war ich sehr angetan, hinter jedem Türchen ist entweder eine Figur oder ein Gefährt aus dem Star Wars Universum. Am besten fand ich den Mini-Millenium-Falcon. Schätze nächstes Jahr gönn ich mir wieder einen von Lego.

Age of Sigmar, Mastodon und The Expanse

Seit einiger Zeit gibt es wieder ein neues Warhammer Fantasy Regelwerk und ich habe gerade viel Spass damit Schlachtberichte anzuschauen. Da kann man schon mal ein Wochenende dran hängen bleiben.

The Expanse hatte ich schon begeistert in Buchform gelesen und dementsprechend war meine Erwartung gegenüber der Serie auf Netflix hoch. Und enttäuscht wurde ich nicht, man hält sich an die Vorlage, die Charaktere sind spannend, die Kulissen gelungen und die Handlung packt einen auch wenn man sie schon kennt. Besonders schön fand ich die durchsichtigen Tabletts die sie da haben und auch die Magnetstiefel, die man an den Hacken zusammenknallen muss um sie einzuschalten. Ich schau mich ja derzeit nebenbei durch Deep Space Nine und der Unterschied ist schon frappierend: Star Trek wirkt dagegen ein bisserl wie ein unterfinanziertes Theaterstück.

Auf dem iPod läuft bei mir derzeit Crystal Fairy, das ist so Female-Fronted-Alternative-Post-Grunge-Irgendwas mit wuchtigen Riffs und eingängigen Songs. Wenn’s etwas ruppiger sein soll, kommt King von Fleshgod Apokalypse auf die Boxen.und Emperor of Sand, das neue Album von Mastodon läuft so geschmeidig in die Hörmuscheln dass ich es fast jeden Tag einmal auflege.

Android: Mainframe

Android MainframeAndroid: Mainframe ist im Grunde eine aufgemotzte Variante von Käsekästchen mit Cyberpunk Setting. Man spielt einen Runner der mit anderen Hackern um die Kontrolle eines Rechners kämpft. Dazu gilt es vollständig umrandete Zonen zu erstellen in der man als Einziger Zugangspunkte besitzt, sobald das erreicht ist gilt der Bereich als gesichert und unantastbar. Am Ende bekommt man Punkte für jeden Zugangspunkt in so einer sicheren Zone, multipliziert mit der Anzahl der Felder aus der sie besteht. Und wenig überraschend gewinnt wer am meisten Punkte hat.

Die blauen Barrieren müssen dazu nach vorgegebenen Mustern gelegt werden, genannt Programme und es stehen immer vier zur Auswahl, wobei es einige simple Regeln gibt nach denen die Stäbchen gesetzt werden dürfen. Alternativ dazu kann man einen zusätzlichen Zugangspunkt setzen oder ein Spezialprogramm spielen. Letztere sind ausserordentlich mächtig, jeder Runner hat 3 davon und sie werden aus einem Pool von 5 gezogen. Damit kann man als Gegenspieler nie genau wissen was der feindliche Hacker in der Hinterhand hat.

Das in meinen Augen mächtigste Spezialprogramm lässt den Spieler seinen Zug aussetzen und wenn er wieder an dir Reihe kommt darf er zwei Züge hintereinander ausführen. Dicht gefolgt von einer Routine mit der man eine Aktion eines Gegners annulieren kann. Insgesamt scheint es aber recht gut austariert zu sein.

Zuletzt die entscheidende Frage: macht das Spiel Laune ? Oh, ja, das tut es ! Der Wiederspielwert ist ausgesprochen hoch, jede Partie verläuft anders, es ist schnell zu lernen aber schwierig zu meistern und das Spielmaterial ist klasse. Besser wärs nur wenn die Barrieren fluoreszieren würden, aber da lässt sich bestimmt was basteln 8-)

Mr. Robot, True Detective und Game of Atrocities

Mr. Robot fand ich erst einmal interressant weil das Hacken statt der üblichen bizarren Visualisierungen recht realitätsnah dargestellt wird, man sieht tatsächlich Aufrufe auf der Commandline und die verwendete Technologie ist plausibel. Nach etwa der Hälfte der ersten Staffel habe ich dann allerdings etwas die Lust an der Serie verloren, die Handlung schien mir zu vorhersehbar und Elliot, der Hauptcharakter wirkte auf mich nicht besonders aufgeweckt. Einige Wochen später habe ich dann doch noch die restlichen Folgen angesehen und völlig überraschend wurde es immer besser mit einigen Wendungen die ich so beim besten Willen nicht erwartet hätte.

Noch besser fand ich allerdings die erste Staffel von True Detective, es geht um zwei Polizisten der State Police die eine Reihe von okkulten Morden aufklären. Großartig geschauspielert und die Sümpfe von Louisiana sind einfach eine ideale Kulisse für die schauerlichen Moritaten. Am besten fand ich aber dass die Geschichte einen Lovecraftschen Hintergrund hat: es geht um den König in Gelb und Carcosa ! Völlig zurecht eine hochgelobte Serie (im Gegensatz etwa zum überschätzten Breaking Bad).

Und jetzt schau ich gerade die dritte Staffel von Game of Thrones, hauptsächlich um mitreden zu können und die ganzen Meme auf 9gag zu verstehen. Was mich gleich zu Beginn wieder genervt hat war die völlig überzogene Grausamkeit, in den ersten Folgen wird jemandem die Hand abgehackt, einem anderen die Brustwarze abgeschnitten, dem nächsten eine Metallschraube in den Fuss gefoltert und so geht es in einem fort. Dafür mag ich den Vorspann sehr gern und die Storylines sind schon zugegebenermassen sehr packend, mittlerweile habe ich sogar eine Figur gefunden die ich sympathisch finde: Daenerys Targaryen. Die übrigen Protagonisten sind mir nicht besonders ans Herz gewachsen, was aber vielleicht ganz gut so ist bei dem üblen Schicksal das die meisten erleiden müssen.

Leviathan wakes

Leviathan wakes ist der Auftakt der SciFi Buchreihe Expanse, die auch als Fernsehserie unter dem gleichen Namen verfilmt wurde. Es ist eine Space Opera mit Halunken und Helden, allerdings vor einem recht realistischen Hintergrund was für das Genre etwas ungewohnt ist. Also keine Lichtschwerter oder Teleporter, dafür Projektilwaffen und elendig lange Flüge durchs Weltall.

Die Menschheit hat das Sternensystem kolonisiert und wie es so die Art des Homo Sapiens ist, gibt es allerlei Zwietracht zwischen den Bewohnern der Planeten und den Arbeitern die Rohstoffe auf Asteroiden abbauen. Die Geschichte beginnt recht harmlos mit einem Detektiv der eine Ausreisserin zu ihren reichen Eltern zurückbringen soll, während in einem anderen Erzählstrang ein Raumschiff zerstört wird das harmloses Eis transportiert. Und schon ein paar Kapitel später steht die Menschheit vor einem interstellaren Bürgerkrieg.

Sehr feines Lesefutter, wenn man ein Faible für Weltraumspektakel hat und dankenswerterweise auch noch rasant erzählt. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Band.