Star Trek TNG Staffel 5

Auch die 5. Staffel bestand vornehmlich aus lauwarmen Geschichten, allerdings waren auch ein paar Glanzlichter dabei. Bei Folge 16 (Ethics) habe ich eine Ein-Mann-Loalawelle gemacht als Worf in einem Lagerraum von einem Faß erschlagen wird. Mir wäre es zwar lieber gewesen wenn er mit Alexander zusammen aus einer Luftschleuse ins All gezogen worden wäre, aber man nimmt was man kriegen kann. Doch der Klingone überlebt mit einer schweren Wirbelsäulenverletzung und will sich konsequenterweise selbst entleiben (Laolawelle zweiter Teil), was aber im Star Trek Universum moralisch nicht erwünscht ist und daher von Riker mit einem Taschenspielertrick verhindert wird (Buhrufe meinerseits).

Richtig gut fand ich Folge 18 (Cause and Effect), in der die Besatzung der Enterprise in einer Zeitschleife gefangen ist. Etwas bemüht war die Lösung, in der Data sich in einer Iteration selbst den Hinweis „3“ sendet was dann auf Riker deuten soll weil der mit 3 Knubbeln an der Uniform dekoriert ist. Naja, trotzdem sehr schöne Geschichte.

Folge 22 (Imaginary Friend) war äusserst gruselig, es geht um eine imaginäre Freundin eines Kindes, die plötzlich real wird und nichts Gutes im Schilde führt. Und ähnlich beklemmend Folge 6 (The Game) in der Wesley seine Kameraden vor einer süchtig machenden Spielkonsole rettet.

Esben and the Witch

esben

Gestern haben wir uns Esben and the Witch angesehen und angehört, zunächst aber gab es die Vorgruppe Thought Forms. Diese spielten sphärische Waberklänge mit einem Schlagzeug und 2 Gitarren, die mit unfassbar vielen Effekten verfremdet wurden. Ich fand das erste Stück recht interessant, aber danach konnte ich nicht mehr soviel mit der Musik anfangen. Das lag daran, dass der Drummer teils etwas sperrige Grooves darbot aber es fehlte der Bass um diese zu unterstreichen. Was übrig blieb war ein Geräuschteppich der Sechssaiter und daneben ein Rhythmus der irgendwie verloren wirkte. Aber vielleicht funktioniert das auf einem Tonträger besser.

Esben and the Witch waren dagegen viel zugänglicher, was vor allem am Gesang lag. Die Besetzung war ähnlich derer von Thought Forms: Gitarre, Schlagzeug (und allerlei Elektronik) und die Sängerin spielte wahlweise Bass oder Gitarre. Stilistisch war das gar nicht so weit von dem von mir so geschätzten Doom entfernt, allerdings waren die Klampfen unverzerrt und die Stimmung eher melancholisch als düster. Mir hat’s jedenfalls gefallen, lustig fand ich dass bei dieser Art der Musik erst applaudiert wird nachdem sich die Künstler bedankt haben, vorher weiss man schlichtweg nicht ob der Song schon vorbei ist ;-)

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Medienverleihbörse

Man könnte einen Onlineservice betreiben, bei dem Besitzer von Mediensammlungen (DVDs oder ähnliches) diese einpflegen und zum Verleih freigeben können. Andere Nutzer können diese dann gegen eine Gebühr ausleihen, ein Teil des Geldes behält der Service und den Rest erhält der Verleihende. Ausgeliehen und Zurückgegeben werden die Medien via Post. Dazu muss es natürlich noch einen Bewertungsmechanismus geben, um schnellen Versand zu belohnen und unsorgfältigen Umgang mit den Medien zu bestrafen, vielleicht mit einer Kaution die hinterlegt werden muss.

Allerdings kann man etwas Ähnliches schon jetzt machen, indem man sich beispielsweise eine DVD Box bei eBay ersteigert, den Inhalt anschaut und die Serie anschliessend wieder in einer Auktion verkauft. Wenn man den gleichen Kaufpreis erzielt, den man selbst gezahlt hat, beträgt die „Verleihgebühr“ lediglich die Versandkosten + Auktionsgebühr.

Ausserdem sind die Tage von DVDs wohl gezählt, ich denke in etwa 100 Jahren kann man Filme auch hierzulande umstandslos und günstig herunterladen.

Update: so etwas ähnliches gibt es schon: Tauschticket.

Allmen und der rosa Diamant

Der zweite Teil von Martin Suters Krimiserie um den verschwenderischen Detektiv Allmen und seinen Gärtner, Koch und Ermittlungspartner Carlos war wie gewohnt locker fluffige Unterhaltung. Stilistisch war der Roman erhaben, allerdings konnte ich mich für die Geschichte nicht so sehr begeistern, sie kam mir etwas vor wie eine mittelmässige Folge der Drei Fragezeichen. Zudem haben mich ein paar Details gestört, die Computerdinge betreffen. Und ich kann nicht anders als ständig zu denken: Mensch, Allmen, halt dein Geld zusammen ! Davon abgesehen war die Erzählung wie gesagt recht unterhaltsam aber es gibt deutlich bessere Bücher des Autors.

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Space Skirmish 0.5

Ich hab weiter an Space Skirmish gewerkelt, hauptsächlich am Spielmaterial aber auch die Regeln sind etwas sauberer geworden. Jetzt ist es wirklich spielbar, zumindest in der Theorie. Als nächstes müssen die beiden Fraktionen ausbalanciert werden, ich habe das Gefühl dass die Schaben im Moment stark überlegen sind aber ich kann mich auch täuschen. Unten sind die Karten für Schaben und Marines, sie haben die übliche Größe von Sammelkarten und passen deshalb in diese praktischen Schutzhüllen.

IMG_2063Mir ist auch schon eine neue Fraktion eingefallen, und ich denke ich habe die endgültige Lösung für das Bodenplattenproblem gefunden. Es bleibt spannend :-)

Nochmal Audrey Horne

Nachdem ich Youngblood jetzt etwas öfter angehört habe, habe ich ein paar nette Zitate auf dem Album entdeckt. Die offensichtlichste Ehrerbietung ist das Cover, das an Rock and Roll over und Sonic Doom von Kiss anlehnt. In Pretty Little Sunshine gibt es eine Referenz auf Seek & Destroy von Metallica und Doros All we Are wird in This Ends Here zitiert. Und in Redemption Blues natürlich Going nowhere von Therapy?. Es gibt sicher noch mehr zu entdecken wenn man sich besser in Hardrock Gefilden auskennt, was bei mir nicht der Fall ist. The Open Sea musste ich übrigens noch löschen, das ging mir irgendwann auf die Nerven.

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